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ComTeam-BeraterInnen persönlich: Marco Stoll

News und Presse

 

ComTeamer haben etwas gemeinsam: Wir arbeiten mit Leidenschaft
für Qualität – und mit Spaß. Auch deshalb, weil wir persönliche Stärken aus dem Privatleben gut in die Arbeit integrieren können. Wie genau, erfahren Sie von Cornelius Speck, unserem Praktikanten. Neugierig? Erfahren Sie mehr über Marco Stoll.
 

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„Ich denke in Bildern“

Der Geschäftsführer der Schweizer ComTeam Academy & Consulting GmbH, Marco Stoll, zeigt mir eine Auswahl von Zeichnungen auf seinem Laptop. In einem Seminar zu „Visual Communication” entstand bei ihm die Idee, in seinen Seminaren Bilder sprechen zu lassen. Diese Bilder tragen inzwischen seine eigene Handschrift und stellen gesichtslose Männchen da, die durch ihre Körpersprache bestimmte Sachverhalte, Stimmungen und Aussagen transportieren.

Auf Geschäfts- und privaten Reisen hat der Schweizer immer sein Skizzenbuch bei sich. In dieses zeichnet er Menschen, Gegenstände und Formen aller Art. So sitzt er im Museum oder am Flughafen und bringt Menschen und Dinge um ihn herum zu Papier.

Reisen gehört bei Marco Stoll zum Beruf. Über viele Jahre waren es vor allem Reisen nach Asien und nach Amerika, heute reist er hauptsächlich innerhalb von Europa. „Wenn man Wochen oder Monate in fremden Städten verbracht hat, dann ist die Lust zum Sightseeing irgendwann befriedigt. Da ist es ganz erholsam, in einem Park zu sitzen und Leute zu beobachten und zu zeichnen“. Er zeigt mir eine Skizze, die Familien beim Picknick in einem Park in Hong Kong zeigen.

Hobby und Beruf verbinden sich in den oben beschriebenen Männchen. Diese Form Inhalte zu transportieren, kommt bei den Menschen aus allen Kulturkreisen sehr gut an. Die Leute sind PowerPoint-müde. Die gezeichneten Flipcharts sind eine angenehme Abwechslung in einer Zeit, wo visuelle Übersättigung herrscht. Handwerklich ansprechend gestaltete Zeichnungen transportieren eine gewisse Wärme. Nur in Barbados sagte einmal ein Teilnehmer, dass er dachte, ein europäischer Experte würde eine modernere Technik nutzen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Zeichnungen als Plakat über längere Zeit im Raum hängen und so für die Gruppe präsent bleiben.

Marco Stoll muss aber nicht in die Öffentlichkeit gehen um künstlerisch tätig zu werden, er zeichnet auch aus dem Gedächtnis. „Zeichnen entspannt mich“, erzählt er, „Ich bin sehr konzentriert bei der Sache und kann den Alltag abschalten.“. Oft hört er ein Hörbuch dazu. Das inspiriert ihn, so entstehen neue Bilder. Schon lange begleitet ihn der Wunsch, ein Buch zu illustrieren, ein sehr aufwendiges Unterfangen, für das er noch keine Zeit gefunden hat. Das Interview schließt mit seinen Worten: „irgendwann werde ich das noch machen“.

„Und wenn du nicht Hörbücher hörst und zeichnest?“ „Ja, dann höre ich Musik und singe gerne“. Auch dieses Hobby lässt sich gut mit dem Beruf verbinden. Die gut 3 ½ Stunden Autofahrt von Winterthur, dem Sitz von ComTeam in der Schweiz, nach Gmund bietet viel Gelegenheit zum Singen.

PS: Der oben genannte Wunsch geht in Erfüllung: Marco Stoll illustriert das neue ComTeam Buch „Gruppenprozesse in die Hand nehmen“.